Flug jenseits der Horizonte
Wir lösen uns vom alten Boden, suchen die Weite.
Im Atem trägt uns Silberlicht, hinauf in neue Weite.
Die Sorge sinkt, der Kompass schweigt — es zählt nur diese Zeit.
Wir messen nicht die Stunden mehr, wir leben nur die Zeit.
Jenseits des Horizonts erglimmt ein fremder Schein.
Er ruft uns leise weiter, lockt und folgt dem Schein.
Die Seele atmet auf, im Flug entdeckt sie Sein.
Und Traum verschmilzt mit Wirklichkeit — wir finden neues Sein.
Wir fliegen über Ränder, weit gedehnt und wollen mehr.
Ein Meer aus Luft und Sternen trägt uns fort — wir wollen mehr.
Der Horizont zerrinnt, die Sehnsucht ruft nach immer mehr.
Und jedes neue Morgen schenkt dem Flug ein Stückchen mehr.